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Nádas Péter: Parallel Geschichten

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Péter Nádas’ Roman Parallelgeschichten aus dem Jahr 2012 ist eine der großartigsten Zumutungen der neuesten Literatur. 1724 Seiten soll der Leser auf sich nehmen. Und das unter erschwerten Bedingungen.
Denn Nádas tut uns den Gefallen nicht, mit dem noch Tolstoi und Proust ihren Lesern das Schwimmen in ihren Romanozeanen erleichtert haben. Nádas verzichtet auf eine durchgehende Handlung, welche die Leser auf konventionelle Weise bei der Stange hält. Es gibt bei ihm nicht das vertraute Spiel der Handlungsstränge, die auseinanderlaufen, sich verwirren, sich dann finden, ordnen und zum Schluss einem alles irgendwie auflösenden Ende zustreben. Nádas fängt sozusagen mittendrin an, mit einer schneebedeckten Leiche im Berliner Tiergarten kurz vor Weihnachten 1989, kümmert sich dann über unzählige Kapitel kaum um seine Leiche, eröffnet stattdessen alle paar Hundert Seiten gleichsam einen neuen Roman, um zuletzt auch so zu schließen: mit neuen Orten, neuen Personen, neuen Handlungszusammenhängen, neuen Rätseln – so eben, wie andere einen Roman eröffnen.

Állapot:
Kategória: Könyv > Idegennyelvű könyvek > Német nyelvű > Német nyelvű irodalom >
Kategória: Könyv > Szépirodalom > Kortárs magyar szépirodalom >
Kategória: Könyv > Szépirodalom > Próza >
Kiadó: Rowohlt, 2012
Cikkszám / ISBN: 0032962
Kötés: kötve/papír (kiadói, eredeti védőborítóban)
Oldalszám: 1723
Termék nyelve: német

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